Sonntag, 10. Dezember 2017

Gestreifte Adventsfreuden I

Heute ist der 10. Dezember und Moni proudly presents die ersten 10 Karten der Advents-MailArt 2017. Die Vorgabe: Die "eigenen" Farben finden und in Streifen darstellen.
Mein reicher Schatz, ein Füllhorn an Ideen, Umsetzungen und Farben:

Nr 1 von Stefanie H.:

Nr. 2 von Stefanie v. H.:

Nr. 3 von Tanja H.:

Nr. 4 von Simone:

Nr. 5 von Tanja K.:

Nr. 6 von Laura:

Nr. 7 von Susanne:

Nr. 8 von Lucia:

Nr. 9 von Sylvia:

Nr. 10 von Christina (ohne Blog):

Ihr Lieben, ganz herzlichen Dank! 
Die Nummer 11 ist gestern auch schon angekommen, die zeige ich dann nächsten Sonntag.

So oft war ich nun schon bei den MailArt-Aktionen dabei und noch nie ging Post zu mir und auch nicht von mir verloren! Ich hoffe und wünsche, dass es so bleibt und auch bei euch allen so ist!

Freitag, 8. Dezember 2017

Gestreifter "Ausschuss"

So sah mein (erster) Plan aus.
Die Streifen-Advents-MailArt von Michaela und Tabea hat es in sich!!!
Da überlegt man hin und her, probiert, verwirft, ... Irgendwann entschied ich mich für die drei Grundfarben, und als ich dann auch noch wusste, WIE ich die Karte machen will... Ich war total stolz auf meine Idee, denn mehr Streifen geht ja fast nicht;)
Ich weiß nicht, ob auch ich irgendwann noch klug werde (wobei, es entsteht ja nicht direkt ein Schaden, sondern es ist mein Lehrgeld;)), denn ich geh dann ja immer gleich in die Vollen, wenn schon Farbe angerührt ist, werden auch gleich die großen Papierbogen bemalt - bevor auch nur ein Prototyp entstanden ist. 
Als alle Papiere so weit waren (das schwerere Kartenpapier in Blautönen und Gelb, das "Webpapier" in Rottönen und Gelb), hab ich die Karten zurecht geschnitten und die gelben Streifen eines roten Bogens beschrieben. Voller Vorfreude dann in eine Karte mal die Schlitze eingeschnitten, rotes Papier in Streifen, hach, und endlich konnte es an's Weben gehen! Dann kam die Ernüchterung: viel zu bunt! Dabei sind bei diesem Foto schon wieder ein paar Streifen herausgenommen, es war erst noch schlimmer!

Beim Rumprobieren mit dem vorhandenen "Streifenmaterial" entstanden dann unter anderem die unteren Karten, aber sie schafften es nicht in's Finale. Vor allem hatte ich auch ein bisschen Sorge, ob da die Streifenvorgabe noch erfüllt wäre... Und hochformatige Tannen waren auf die Schnelle nicht mehr "drin", ich hatte die Karten ja alle schon im Querformat zugeschnitten ;(

Zwischenergebnisse
Und weil meine Karte nun feststeht und ich wirklich in Produktion gehen kann, darf der Beitrag auch noch zum Freutag :)

Dienstag, 28. November 2017

Farbklänge

Dreißig Jahre sind es her, dass ich hier in Worms bei der VHS einen Farbenlehrekurs nach Itten gemacht habe.

Das war für mich ein Aha-Erlebnis und prägend für meine weitere Arbeit. Ein Jahr davor hatte ich das erste Mal den Auftrag, ein Kinderbastelheft zu machen, da waren meine Modelle noch "naturfarben", nach der Farbenlehre wurde ich mutiger, was den Modellen sehr gut getan hat ;)
Der Hase in Bildmitte ist noch brav braun-beige, danach durften die Tiere und Anderes nach "Farbklängen" entstehen, und warum auch nicht ein Saurier in Grün-Rot oder ein Teddy in Blau? Das hätte ich mich zuvor niemals getraut!

Um Sicherheit zu erlangen, machten wir uns für die verschiedenen Drei- und Vierklänge Schablonen, die auf den Farbkreis gelegt und dann leicht abgelesen werden konnten.
Ich habe jeden Farbklang in Kugeln dargestellt und mit schwarzen Passepartouts in einem Ordner abgeheftet - auf den ich noch heute zurückgreife!
Meine Lieblingsfarbklänge waren eigentlich immer die, bei denen Grün mit dabei ist. Für die Adventsmailart bin ich aber noch so total unentschlossen. Nur in einer Farbe zu bleiben und da sämtliche Nuancen auszuloten, das hat schon auch was...


Wir verwendeten damals die Lukas Aquarellfarben Echtgelb hell 215, Permanentrot dunkel 362 und Ultramarin feinst 494 - und natürlich Schwarz und Weiß.

Diese Farben sind so nicht mehr zu bekommen. Echtgelb hat die Nr. 045, Permanentrot finde ich nicht mehr, Echt Rot mit der Nr. 097 schein mir sehr gelbstichig und Ultramarin heißt hell, nicht mehr feinst und hat die Nr. 035. Wie gut man die Mischfarben damit hinkriegt, weiß ich noch nicht.

Aus heutiger Sicht würde ich eigentlich eher die Primärfarben Magenta und Cyan und Echtgelb Zitron verwenden.
Mal sehen, vielleicht kann ich ja nach der Mailart mehr berichten - vielleicht nehme ich aber auch gar keine Aquarellfarben? Ach, es ist nicht einfach!



Montag, 27. November 2017

Winterzeit














Lange habe ich daran gearbeitet und getestet, heute geht sie endlich online:
meine Winterzeit als Applikations- und Plottvorlage.

Der Winter zeigt sich hier von seiner schönsten Seite: die Vögelchen rücken eng zusammen, während die Schneemänner die Zeit mit Schlittenfahren und spielen verbringen. In der Luft tanzen die Schneeflocken, während am Himmel die Sterne funkeln.



In den Sets enthalten sind:
- Vogelpaar mit offenen und geschlossenen Augen
- Schneemann auf dem Schlitten
- Schneemann mit Vogel
- Tanne
- Schneeflocken
- Sterne
zusätzlich gibt es bei den Plotterdateien
- zwei Schneehügel
- zwei Sternenregen

Die Vorlagen kommen jeweils mit einem umfangreichen eBook voller Tipps, Tricks und Inspirationen. Außerdem findet ihr bei der Applikationsvorlage eine detaillierte, reich bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung. So gelingen die Motive auch als Anfänger!

Die Vorlagen sind ab sofort in meinem dawanda-Shop erhältlich (klick). 

Und als besonderes Schmankerl bekommt ihr noch bis Freitag mit dem Code WillkommenWinter 20% Rabatt auf das gesamte Sortiment!

Und nun zeige ich euch noch ein paar der tollen Beispiele meiner Probemädels. Die Gruppe war so kreativ, ich war und bin total geflasht.









Samstag, 25. November 2017

Mischen possible

Ich glaube, manche Dinge liegen einfach in der Luft, plötzlich stolpert man immer wieder darüber.
Das Thema meines Herbst-Kalligrafiekurses ist die Erarbeitung eines Alphabets anhand eines Gemäldes eines bekannten Künstlers. Beate hatte ein Beispiel-ABC nach einem der typischen Jawlensky-Gesichter in Beige-Rottönen gemacht. Sie hatte für uns verschiedene Künstlerkarten dabei und wir haben blind gezogen - ich zog einen Miró, "Die Leitern durchziehen als Feuerrad das Himmelsblau".
Begonnen haben wir mit der Formensuche, da waren wir am ersten Abend alle mehr oder weniger am straucheln.

Ein Mitstreiter, der ein (meiner Meinung nach) viel schwierigeres Bild gezogen hatte, hatte die grandiose Idee, die ermittelten Formen als Schablonen zu schneiden, die dann für die Buchstabenfindung immer wieder verändert gelegt werden können. Mein Miró machte es mir da etwas leichter.
Als wir mit den Buchstabenformen einigermaßen zufrieden waren, ging es ans Ermischen der Farbtöne auf den jeweiligen Karten.

Ich verwende hauptsächlich Schmincke Kalligrafie Gouache, die ich mir in halbe Näpfchen gefüllt habe, so kann ich viele Farben auf kleinem Raum unterbringen und mitnehmen. Verwendet habe ich hauptsächlich Zinnoberrot, Kadmiumgelb und Ultramarinblau dunkel, dazu Schwarz und Weiß. Nur das Türkis in dem oberen roten Kreis hab ich damit nicht hingekriegt, da habe ich in meiner Not zu Preußischblau gegriffen.

Und so sieht mein Alphabet bis jetzt aus. 
Ich muss noch an den Formen feilen und auch die Farbigkeit stimmt noch nicht, vor allem ist mein dunkleres Blau zu leuchtend, das muss noch ein bisschen mit Schwarz abgemischt werden. Und weniger schwarze Flächen, dafür blaulastiger muss es auf jeden Fall noch werden...


Mittwoch, 22. November 2017

Marks - geschrieben und gedruckt

Diese Marks entstanden bei der "Weihnachtsgeschenke-Produktion". Zuerst mit verschiedenen Schreibgeräten auf Elefantenhaut geschrieben.
Kreuz und quer geschrieben mit extremen Längen zwischen den einzelnen Buchstaben.

Diese Spuren entstanden mit einem meiner Lieblings-Schreibwerkzeuge und Finetec-Glitzerfarbe.

Genauso sind diese Gelli-Drucke gemacht. Ich habe die Golden open verwendet, weil mir andere Acrylfarben zu schnell getrocknet waren und sich die Schreibspuren nicht mehr wirklich abdrucken ließen.

Und hier ergaben sich auch diese "echten" Marks;)
Rechts das Loch in meiner Platte, links der Abdruck davon.
Meine meist verwendete Gelliplatte ist eine große, die ich in einem Backblech gegossen hatte. Warum sich aber in der Platte mit der Zeit Löcher "auswaschen", verstehe ich nicht. Es ging mir mit der Vorgängerplatte auch schon so. Ist dieses Phänomen auch schon bei jemandem aufgetaucht, oder hat jemand eine Erklärung dafür? Es ist ja nicht tragisch, wird sie halt wieder eingeschmolzen, aber ich wüsste trotzdem gerne, warum das so ist.

Und dann sind noch diese Marks in meiner geliebten Break Down-Druckart entstanden. Die Siebe waren mit schwarzer Farbe vorbereitet und dann nur mit Verdicker ohne Farbe gedruckt.


Bei Michaelas Mustermittwoch werden noch den ganzen November über graue Marks gesammelt.